Dienstag, 15. Juli 2008

Wieder in Deutschland...

Jetzt bin ich also wieder zu Hause!
Ich habe im letzten Jahr und vor allem auch in den letzten 6 Woche sehr viel erlebt, gesehen und viele Erfahrungen gesammelt. Ich denke, bis ich das alles vollkommen realisiert habe, wird es noch eine Weile dauern. Was ich aber schon sicher weiß, ist, dass es eine sehr schöne und erlebnisreiche Zeit war.
Jetzt ist es aber auch sehr schön, wieder zu Hause zu sein!
Ich wurde daheim sehr herzlich mit einem tollen Fest begrüßt und möchte mich auch nochmal auf diesem Weg bei allen bedanken, die gekommen sind und mich willkommen geheißen haben! Danke! Danke auch nochmal an alle, die das Fest organisiert haben!
Ich werde versuchen in den nächsten Tagen und Wochen noch einige Bilder und Berichte von meiner Zeit in Kanada hier hochzuladen, um euch noch ein bisschen an meiner Zeit und meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen!

Freitag, 18. April 2008

April 2008: 2 Tage Wandern

Im April war ich fuer 2 Tage mit 2 Mitbewohnern und dem Besuch von einem Mitbewohner wandern. Nach den Vorlesungen ging es an den Georgian Bay, genauer gesagt auf die Bruce Peninsula, um nochmal Sauerstoff fuer die bevorstehenden Pruefungen zu tanken.

Hier seht ihr das Wander-Team: ich, Hugh (mein Mitbewohner), Bertrand (JB's Freund aus Paris) und JB (auch ein Mitbewohner).


Der Weg fing gleich mal ziemlich nass an:


Am Ufer angelangt! Hier sind wir auf dem Bruce Trail, der von den Niagarafaellen bis zur Bruce Peninsula fuehrt, wir haben also erst am Ende des Weges angefangen ;-)


Das Wasser war total klar und man hat mal wieder gesehen, wie gross die Seen in Ontario sind - man kommt sich fast vor wie am Meer!


Pause mit wunderschoenem Ausblick auf die Kueste!!!



Der Ausblick von unserem Zeltplatz aus!



Das Zelt steht! Der Trail hat immer wieder kleine Zeltplaetze, an denen dann Holzplattformen stehen, auf denen man dann sein Zelt aufbauen kann.


Sonnenuntergang ueber dem Georgian Bay.


Man muss nachts sein Essen nach oben haengen, damit man keine Baeren oder andere Tiere anzieht. Im Gegensatz zum Algonquin Park, wo Flo auf einen Baum klettern musste, um unser Essen in Sicherheit zu bringen, gab es hier schon extra Vorrichtungen dafuer, was die Sache um einiges einfacher machte.


Abends gab es Rotwein aus der Mueslischuessel - ganz Backcountry-like ;-) Hugh geniesst den "edlen Tropfen" jedenfalls:


Morgens waren die Farben am Ufer sogar noch schoener!


Am Ufer ging der Weg dann weiter.


Nach einem kleinen Aufstieg hat uns dann dieser Ausblick erwartet! Das war echt der Wahnsinn! Der Anblick haette wirklich zum Baden eingeladen...


... wenn das Wasser nicht eigentlich schon fuer die Fuesse zu kalt gewesen waere! War eben doch erst April, auch wenn das Wetter super warm war!


Der Ausflug raus aus der Stadt hat sich wirklich gelohnt! Wir konnten die kanadische Natur und die Sonne geniessen! Ein paar Tage spaeter ist es dann auch wieder ziemlich ungemuetlich kalt geworden.

Klettern - jetzt auch draußen

Ich wollte ja in Deutschland schon klettern gehen, aber das hat ja leider nicht mehr geklappt. Wie es der Zufall aber so will, hab ich hier in Toronto dann den Flo getroffen und der ist ein echter Kletterprofi. Vom Outdoor Club der Uni gab's dann noch ne recht günstige Anfängerstunde und schon hing ich in der Kletterwand! Seitdem geh ich (leider viel zu selten) hier zum Klettern.
Hier seht ihr den Johannes, der bis Dezember in Toronto war und auch in Kanada mit dem Klettern angefangen hat. Ich hoffe er übt auch fleißig in München ;-)


Das ist der Flo, bei dem das Ganze um einiges eleganter und interessanter aussieht als bei mir. Der treibt mich auch so manche Wand hoch und bringt mir so manchen Trick bei:


Und das bin dann ich. An der Eleganz und am Schwierigkeitsgrad arbeit ich noch ;-)


Nach einem langen Winter in der Kletterhalle war es dann am letzten März-Wochenende so weit: ich durfte meine "Künste" am echten Felsen testen! Mit Flo, John und Nick ging es in einen kleinen Nationalpark etwa eine Stunde von Toronto entfernt. Hier am Rattlesnake Point mussten wir uns erst einmal unseren Weg durch den Schnee bahnen. Da es aber sonnig war und der Felsen als Windschutz diente, war es sogar richtig warm!


Diese Felswand wollte also bezwungen werden:


Zunächst musste das Seil oben befestigt werden...


und dann ging es für Nick nach oben.


John beim Sichern...

... und Klettern.
und dann war ich an der Reihe...

und ich habs auch tatsächlich geschafft, auch wenn's etwas länger gedauert hat als bei den anderen (sorry Jungs).
Nach so nem Aufstieg genießt man die Aussicht gleich noch mehr.

Bei der nächsten Wand bin ich dann lieber am sicheren Boden geblieben und hab mir lieber die Kletterkünste der andern angeschaut. Hier hängt Flo in der Wand:


Es war wirklich ein wunderschöner Tag! Klettern in der Natur ist doch nochmal etwas ganz anderes als in der Halle. Danke für den tollen Kletterausflug und eure Geduld!

Sonntag, 23. März 2008

Frohe Ostern!

Ich wünsch euch allen frohe Ostern!
Wir hatten heute ein ausgedehntes Osterfrühstück mit Schinken im Brotteig, frischen Crepes, Creme Brulée und allem was noch so dazugehört. Zum Verdauen und Sonne genießen ging's dann noch zum Casa Loma, einem auf alt gemachten Schloss aus dem Jahre 1914 gleich in der Nähe von meinem Haus.
Ich habe das Gefühl, es wird bald Frühling, man konnte schon ohne Handschuhe und Mütze raus und es war nicht mal richtig windig. Juhu!
Hier noch ein paar Bilder von meinem Osterfrühstück und -spaziergang mit meinen Mitbewohnern Jean-Baptiste und Hugh:


selbstgemacht und seeeehr lecker:


Jean-Baptiste erklimmt ein Kunstwerk



Casa Loma:



Hugh:


wie elegant ;-)


auf dem Sprung...

Montag, 25. Februar 2008

Februar 2008: Mexiko!

Am 15. Februar war es endlich so weit: Reading Week! Das bedeutet eine Woche frei, eine Woche Mexiko, eine Woche raus aus den Prüfungen und dem Schnee und ab zum Strand!
Freitag ging es zu acht los: meine Mitbewohnerinnen Antonia und Sarah aus England, ihre englischen Freundinnen Emma und Kat, Suzanne aus Irland, Sarah aus Kanada, ich und Daniel aus Whales, unser einziger Mann, der sich in der Woche mit 7 Mädels wirklich gut geschlagen hat. Unser Ziel war Puerto Vallarta, ein beliebter Ort für kanadische Studenten in der Spring Break, der allerdings im Vergleich zu anderen Orten noch sehr ursrünglich und mexikanisch geblieben ist. Außer Strand und Pool standen auf meinem Plan ein Ausflug ins mexikanische Hinterland mit Daniel (die anderen haben sich für eine Tour auf einem Truck in ein mexikanisches Dorf entschieden, was uns beiden aber zu langweilig war), ein Ausflug in die Stadt, bei dem wir nicht nur die Touristenstraßen sondern auch die Wohngebiete erkundet haben und ein Ausflug auf den Pazifik zum Wale beobachten. Alles in allem war es eine gute Mischung aus Erholung und Ausflügen und ich hätte es durchaus noch eine Weile dort ausgehalten!

Hier ein paar Eindrücke aus dem Süden:

den kanadischen Schnee haben wir für eine Woche hinter uns gelassen


der erste Eindruck von Mexiko aus dem Flugzeug war überwältigend


endlich angekommen!


am Strand beim Sonne tanken





auf geht's zu einem Outdoor Abenteuer ins mexikanische Hinterland:


zunächst ging's mit einem Boot...


zu einem traumhaften Strand


von dort aus hat uns ein Truck ins bergige Hinterland gebracht


wo schon die Mulis auf uns gewartet haben



und dann ging es noch ein Stück zu Fuß durch den Wald


gut gerüstet...


ging es dann zu den Zip-Lines


und sogar Wasserfälle hinunter, bei denen man teilweise im Wasser gelandet ist



zum Abschluss ging es noch in eine Tequila-Brennerei (mit leckern Kostproben ;-) habt ihr schon mal Schoko-Tequila getrunken? echt zu empfehlen!)


ein Ausflug in die Stadt

hier hatten wir einen wunderschönen Blick über die Stadt






eine Mexikanerin bei der Siesta


die scheinen hier irgendwie ohne Wände in den Häusern auszukommen



die steilen Kopfsteinpflaster-Straßen waren bei der Hitze gar nicht so einfach zu erklimmen


das Wahrzeichen der Stadt: die Catedral "Nuestra Señora de Guadalupe"



die guten alten VW Käfer sieht man hier an jeder Ecke...


und in jeder Form



abends in Puerta Vallarta

mal ein etwas anderes Bierglas


unser Urlaubsgetränk - Margarita


Antonia und Emma


unser Besuch im Hotel


Cocktail Stunde


zum Abschluss noch zum Whale Watching


Buckelwale


und dann ging's wieder zurück in den kanadischen Schnee und zu den nächsten Prüfungen. Die Woche war viel zu schnell vorbei.